Galerie aktuell Ausstellungen Themen und Künstler
ver.di Kulturforum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

  Öffnungszeiten:

  Montag bis Freitag von 7:30 bis 21:00 Uhr!

  Samstag i.a.R. von 10:00 bis 14:00 Uhr. An Sonn- und Feiertagen nicht!
  Wer samstags sicher gehen will,
  ob das Haus geöffnet ist, ruft bitte 089-53.56.17 an.

Vom 6. November bis
16. Dezember 2017

läuft im ver.di Kulturforum
die Ausstellung
"daily work"

Carl Nissen

DGB Haus München
Haus B.4 und B.5
(Die Ausstellung startet in B.4)

(Ausstellung 45)

<<< mit Klick auf die Karte links kommt das Ausstellungsplakat (als pdf)
 











Vom 6. November bis
16. Dezember 2017

ist im ver.di Kulturforum
die Fotostrecke: "ancient news"
zu sehen

Andreas P Schulz

DGB Haus München
Haus B.4 und B.5
(Die Ausstellung startet in B.4)

<<< mit Klick auf die Karte links kommt das Ausstellungsplakat (als pdf)





(Ausstellung 46)
Alle Fotos im Bildlauf oben: Carl Nissen / Andreas P Schulz; 
die beiden Bilder darunter: Karl Duderstedt
   




Das ver.di Kulturforum Bayern

ist
erreichbar mit U4 und U5
(Haltestelle Theresienwiese)
und U1, U2 und U7 (Hauptbahnhof)

Tram 18,19 (Bayer-/Paul-Heyse-Straße)
     
Vorschau
auf die
nächsten
Ausstellungen 














Mit Klick auf die Karte rechts kommt das Ausstellungsplakat (als pdf)

18.12. bis 23.2.2018

Fotografien und Texte:
"Spuren deutscher Herrschaft:
100 Jahre nach Ende der deutschen Kolonialzeit"


Judith Fait

Midissage: 16.1.2018 - 12 Uhr

(Ausstellung 47)

Vernissage mit Kulturprogramm am Donnerstag 1. März 2018 , 18:30 Uhr in Haus B.4 des DGB-Hauses München, Schwanthalerstraße 64

Finissage ist am Donnerstag, 12.04.2018, 18:30 Uhr im Münchner DGB-Haus (Saal).
Die Historikerin Nadja Bennewitz aus Nürnberg hält einen fundierten und unterhaltsamen Vortrag in Bild und Ton über "Suffragetten und berufslose Agitatorinnen", die 1918 in Deutschland das Frauenwahlrecht erkämpft und später verteidigt haben, ob in der bürgerlichen oder in der proletarischen Frauenbewegung.




Mit Klick auf die Karte rechts kommt das Ausstellungsplakat (als pdf)
26. Februar bis Fr. 13 April 2018

ver.di Frauen München:

"100 Jahre Frauenwahlrecht"

Kunstausstellung in B.4:
Gestaltung:
Corinna Poll
"Pionierinnen und Vorkämpferinnen- Porträts und Geschichte(n)!

Erdgeschoß (zwischen Haus A und B)
Ausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung:
"Frauen im Aufbruch" - Aufrufe und Plakate zur Einführung des Frauenwahlrecht"


Koordination: Agnes Kottmann 

(Ausstellung 48)  
     
16. April bis 20. Juli 2018

arte
fakt

Kleine Gruppenausstellung
v
ivien cahusac de caux
joachim graf
wolfram p kastner

hau chun kwong
richard polzmacher
lotte schwenkhagen
michael voigt
andrea katharina unterstraßer

(Ausstellung 49)
  
Die Ausstellung
zeigt Dokumente
aus verschiedenen Archiven
und
aktuelle Fotos
von Schauplätzen in München.


Sie schildert
die Biographie Sarah Sonja Lerchs
vor dem Hintergrund
der vorrevolutionären Geschichte
Bayerns.
   


<<< Mit Klick auf das Plakat (links) kommt das Ausstellungsplakat in groß als pdf-Datei.
24. Juli 2018
bis
25. Oktober 2018

Vorschein der friedlichen Revolution in Bayern

Die lange vergessene Revolutionärin
Sarah Sonja Lerch

Günther Gerstenberg

Cornelia Naumann
 

(Ausstellung 50)  
     
     
Im 6. Stock des Münchner DGB Hauses (Haus B) hängen Exponate der Sammlung Sisyphos.
Und: Es
wird gezeigt, wo im DGB Haus Kunst "versteckt" ist und wer die Künstler sind.
In C.4 (Flur links) ist -ebenso dauerhaft- die Ausstellung "Kabinett Eisner in friedlichen revolutionären Zeiten" zu sehen und wie verklemmt heute mit diesem demokratischen Erbe umgegangen wird.

Mit der unblutigen Revolution und den 105 friedlichen Tagen der Regierung Eisner kam in Bayern die Trennung von Kirche und Staat, das Ende der Zensur, das allgemeine Wahlrecht, das Frauenwahlrecht, ein Grundgesetz, die Demokratie!

Die Arbeiterbewegung wurde von den Ketten des Kriegsrechts befreit. Es kam der 8-Stundentag!

Am 21. Februar 1919 wurde Kurt Eisner auf dem Weg zum Landtag vom rechtsradikalen Adeligen Anton
Graf
von Arco auf Valley in der heutigen Kardinal-Faulhaber-Straße durch zwei Kopfschüsse von hinten ermordet. Die friedliche Revolution war damit beendet.


Kabinett Eisner:
Erinnert wird dort an die 105 Tage der friedlichen Revolution in Bayern.

Aufgefrischt werden soll dort das Bild der Gründung eines demokratischen Freistaates Bayern, das Ende der Wittelsbacher Adelsdiktatur und
an den ersten Ministerpräsidenten des Freistaats Bayern, Kurt Eisner.

Gezeigt werden ein paar Dokumente zur Person Kurt Eisner.

Dargestellt werden soll, wie schwer sich Stadt und Land offensichtlich tun, an die Gründung des Freistaats, an Kurt Eisner und dessen Weggefährt/innen zu erinnern. 


       Bild rechts: Judith Fait
       Wo der Münchner Stadtrat sich doch für ein Bodendenkmal entscheidet:     
       Die Stelle der Ermordung Kurt Eisners in der Kardinal-Faulhaber-Straße!

Münchner Gewerkschaftshaus

Haus C, 4. Stock (links)
80336 München
Schwanthalerstraße 64
  

 
 
   
     
     





Beiträge zum Thema Flucht und Vertreibung, Willkommenskultur vs. Abschottung und die Frage "Leitkultur"                  (alle Personenskizzen:pep aarau)
     
















Redebeitrag
Harald Krassnitzers
zum Thema Flucht,
Vertreibung, Asyl.
Zu finden auf
You Tube unter:

http://www.puls4.com/video/puls4hilfthelfen/play/2876558

Oskar Maria Graf
Brief an Thomas Mann

 

 

 

„Sie wissen,
dass ich
zu keiner Zeit
ein deutscher
Patriot war,
und ein Nationalist
schon
gleich gar nicht.

„Vaterland“ war für mich von jeher
ein Lesebuchschlagwort ohne greifbaren Inhalt
und der Begriff „Nation“ blieb mir immer etwas Abstraktes.
Theodor Herzl schreibt einmal:
„Nation ist eine Gruppe von Menschen,
zusammengehalten
durch einen gemeinsamen Feind.“

Wenn dem so ist, wenn Nation den Feind
geradezu zur Voraussetzung hat,
dann konnten nur rivalisierende
und konkurrierende Besitzerschichten,
die einander etwas abjagen wollten,
ein Interesse daran haben,
„Nationen“ zu organisieren.

Die Völker waren einander nicht feind.
Erst als man sie soweit gebracht hatte,
dass sie „nationalbewusst“ und „nationalistische“
wurden, konnte man ihnen auch die gegenseitige
Feindschaft einreden.

Hannah Arendt schrieb

1943 zum Thema

"We Refugees"

in einem Essay:

 

 

 

 

Wir haben unser Zuhause und damit die Vertrautheit des Alltags verloren ...

wir haben unseren Beruf verloren und damit das Vertrauen eingebüßt, in dieser Welt irgendwie von Nutzen zu sein. Wir haben unsere Sprache verloren und mit ihr die Natürlichkeit unserer Gebärden und den ungezwungenen Ausdruck unserer Gefühle." Überdies habe das Getrenntsein von den zurückgelassenen oder ermordeten Freunden und Angehörigen "den vollständigen Zusammenbruch unserer privaten Welt" zur Folge.

 

Sie schreibt weiter, dass in einer Welt, "in welcher bloße menschliche Wesen schon eine geraume Zeit nicht mehr existieren", weil der Grad des Menschseins an vorhandenen oder eben nicht vorhandenen "Pässen, Geburtsurkunden, und manchmal sogar Einkommenssteuererklärungen" gemessen werde, repäsentieren "die von einem Land ins andere vertriebenen Flüchtlinge die Aventgarde ihrer Völker". Aber nur, "wenn sie ihre Identität aufrechterhalten".

     
Knut Becker
schrieb zum Thema:





Knut Becker
* 1939   
+ 2015

Früher BR-Vorsitzender
des heutigen Münchner Zeitungsverlages
(Merkur und tz)

Danach freier Bildungsarbeiter,
Herausgeber "Gegenpol"
Satiriker

Inland/Ausland

Würde ich heute dort geboren
wo ich geboren bin
in Breslau

wäre ich Ausländer
für Euch - Pole
Ihr würdet von mir denken
ich hätte Euch die Wohnung
weggenommen
und den Arbeitsplatz
Und ein paar deutsche Frauen
die Euch gehören
hätte ich Euch auch noch
abspenstig gemacht

Polen sind faul würdet ihr wissen
"faule Sau" zu mir sagen

Und unser drittes Kind
würdet ihr wissen
kommt doch nur
wegen dem Kindergeld
Aber als ich geboren wurde
war Breslau zufällig deutsch

Und nur weil zufällig
"Deutscher" in meinem Pass steht
steht mir alles zu
was ich mir erarbeitet habe

Angst aus Erfahrung


Du hast Angst vor den Ausländern,
sagst Du nun,

Du hast ja auch allen Grund dazu!

Schließlich weißt Du aus Erfahrung,

wie sich Dein türkischer Ururururgroßvater damals hier bei uns reingeschmuggelt hat!

 


Und Du daneben brauchst gar nicht zu grinsen

So wie Du aussiehst, könnte da mal ein wandernder tschechischer Glasbläser eine Rolle gespielt haben in Eurer Familie.

Und bei Euch, das sieht man Dir immer noch genau an, sind doch damals die italienischen Condottieri durchgezogen.

Dass übrigens die schwedischen Landsknechte nicht nur gekämpft, geplündert und gesoffen haben, kann man nicht nur nachlesen.

Guck doch mal in den Spiegel!!!!
Wer ist denn hier bei uns eigentlich noch Inländer?

 

 

Ich? Naja, meine Mutter stammt aus der "deutschen" Schweiz und mein Vater aus den schlesischen Grenzgebieten.

Wir müssen wohl alle ganz laut "Auslander raus!" schreien. Damit man uns für Inländer halt.

Von welchem Inland auch immer!

 

Knut Becker